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Wir alle an der RS Hardheim sind offen und bereit...
...für Gespräche und friedliche, gewaltfreie Konfliktlösungen,
...für gegenseitige Hilfe und Zusammenarbeit,
...für Fairness und höflichen, respektvollen Umgang miteinander!
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ACHTUNG NEUE E-MAIL ADRESSE:
info@rsh.mos.schule-bw.de
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Ferientermine und Brückentage für das kommende Schuljahr 2011/2012 sind aktualisiert.
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Neue Bilder von den Klassen und vom Kollegium sind in der Bildergalerie online!
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Der Unterricht beginnt im neuen Jahr am Montag, den 09. Januar 2012!
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Vorlesewettbewerb an der Realschule Hardheim
„Gutes Vorlesen ist eben, wenn sich keiner langweilt“ (Rufus Beck)
Um eben dieses, gutes Vorlesen, waren die Kinder der beiden sechsten Klassen der Realschule Hardheim in den vergangenen Deutschstunden bemüht. Als es hieß, der diesjährige Vorlesewettbewerb beginnt, waren die Schülerinnen und Schüler sofort begeistert und machten sich eifrig daran, Bücher auszuwählen und besonders spannende oder lustige Textstellen ausfindig zu machen. Dann konnte es losgehen. Zunächst wurden in jeder der beiden Klassen zwei Klassensieger gewählt, wobei recht kurzweilige Deutschstunden vergingen und die Kinder das Vorlesen ihrer Klassenkameraden mitbewerten durften. In der Klasse 6b kristallisierten sich Lara Frank und Marvin Hauk als Gewinner heraus, die schon bald gegen die beiden besten Leser aus der Klasse 6a, Selina Fieger und Marc-Maurice Lindl, antreten mussten.
Am Freitag, den 09. Dezember sollte dann der Schulsieger ermittelt werden. Zu diesem Anlass fanden sich die Klassensieger, ihre Mitschüler und die Jury, bestehend aus Realschulrektor Herr Mayer, den beiden Deutschlehrern Frau Ix und Herr Philipp sowie den Schülersprecherinnen … und Nathalie Merkert in der Mensa ein. Für die Teilnehmer galt es in der ersten Runde mit einem Text zu überzeugen, den sie selbst ausgewählt und entsprechend vorbereitet hatten. Schnell wurde klar, dass alle vier Kandidaten nah beieinander lagen und es wohl spannend werden würde bis zum Schluss. In einer zweiten Runde wurde noch mehr Können abverlangt, denn nun mussten die Wettbewerber einen Ausschnitt aus dem Buch „Krabat“ von Otfried Preußler vorlesen, das ihnen völlig unbekannt war. Im Folgenden lag die unheimlich schwierige Aufgabe bei der Jury, zu entscheiden, wer die Nase vorne hatte. Letztendlich konnte Selina Fieger das Kopf-an-Kopf-Rennen vor Lara Frank für sich entscheiden, die sich wiederum ihrerseits gegen die beiden Jungendurchsetzen konnte und auf einen gemeinsamen dritten Platz verwies.
Andreas Philipp
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Schulförderverein Flyer (download) [11.559 KB]
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Einblicke in KZ-Gedenkstätte
Exkursion der zehnten Klassen der Walter-Hohmann-Realschule zur KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof.
Am 14. Oktober 2011 machten sich die zehnten Klassen der Walter-Hohmann-Realschule mit ihren Geschichtslehrern Herr Ungerer und Frau Sanns sowie der Referendarin Frau Ix und Herrn Görgens, einem externen Experten, auf zum Konzentrationslager Natzweiler-Struthof. Pünktlich ging es morgens um 7. 45 Uhr los, um den Ort, den man früher Struthof nannte, zu besuchen und einen Teil der deutschen Geschichte aufzuarbeiten. Dieses Arbeitslager der Nationalsozialisten befindet sich im Elsass in Frankreich, 50 km südwestlich von Straßburg.
Auf einem Gipfel der Vogesen, 800m über dem Meer, bot sich den Schülerinnen und Schülern ein grotesker Anblick: Um das Konzentrationslager herum eine beeindruckende Landschaft mit dichtem Wald und schönen Tälern, doch mitten in diesem Paradies in den Vogesen ein Lager, in dem rund 22000 Menschen zwischen 1941 und 1945 den Tod fanden.
Es machte sich unter den Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen Betroffenheit breit, denn sie wurden mit schrecklichen Informationen und Tatsachen konfrontiert: Im Mai 1941 kamen die ersten Häftlinge nach Struthof. Die Deportierten, bei denen es sich um politische Häftlinge, Asoziale, Homosexuelle und Gemeinverbrecher handelte, schufteten tagelang bei schlechten Bedingungen und wenig Nahrung im Steinbruch oder im Kartoffelkeller und jegliche Fluchtversuche scheiterten. Wer erwischt wurde, wurde bestraft oder auf dem Galgenplatz vor Augen der anderen Gefangen erhängt. Für die würdelose Bestrafung waren Holzbaracken vorgesehen, in denen die Gefangenen zudem als menschliches Versuchsmaterial für medizinische Versuche genutzt wurden.
Ursprünglich war das Lager für 1500 Häftlinge geplant, doch schon im September 1944 waren zwischen 7000 und 8000 Häftlinge inhaftiert. Die Lebens- und Schlafbedingungen im Lager waren so unbeschreiblich und menschenunwürdig, dass schon im Mai 1942, nur ein Jahr nach der Eröffnung des Lagers, von den ursprünglich 950 Häftlingen nur noch 450 lebten.
Über die 4,5 Hektar des Lagers hörte man niemanden der Exkursionsteilnehmer lachen oder auch nur laut reden. Es herrschte eine angemessene Stille, die zum Nachdenken anregte, über das, was sich hier vor knapp 70 Jahren zu den Blütezeiten des Konzentrationslagers und des Nationalsozialismus abspielte. Dieser Besuch hat bei vielen Schülerinnen und Schülern Bestürzung ausgelöst. An einem so wunderschönen Ort in Frankreich liegt ein Teil an so dunkler Geschichte Deutschlands.
Aber gerade deswegen ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler sich mit Themen des Geschichtsunterricht beschäftigen, die Gegenwart und Zukunft jedes einzelnen Schülers beeinflussen und somit ein angemessenes Geschichtsbewusstsein entwickeln. Wenn wir auch nicht die Schuld an den damaligen Verbrechen tragen, sind wir diejenigen, die mit dem Geschehenen leben müssen und aus der Vergangenheit lernen sollten.
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Fünftklässler der Realschule das Walter-Hohmann-Schulzentrums
verbrachten erlebnisreiche Kennenlerntage in Waldstetten
Seit einigen Jahren ist es an der Walter-Hohmann-Realschule Hardheim Tradition, dass die fünften Klassen zu Beginn des neuen Schuljahres auf „Kennenlerntage“ fahren. Auch dieses Schuljahr war es wieder soweit. Insgesamt vierzig neue Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen machten sich Anfang Oktober auf den Weg nach Waldstetten in das Ferienheim St. Josef und verbrachten dort mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, Frau Kemper, Herr Wochner, Herr Münch und Frau Sanns, drei erlebnisreiche Tage. Im Mittelpunkt standen Spiel und Spaß, zwanglose Gespräche, gemeinsames Erleben, drinnen und draußen, kooperative Spiele zur Entwicklung einer guten Klassengemeinschaft sowie die Klassensprecherwahl. Weit weg vom Alltag war hier ein ganz anderes Kennenlernen möglich als in der Schule.
Die Kennenlerntage bleiben durch die gemeinsam verbrachte Zeit, interessante Aktivitäten und das gute Miteinander bei allen Teilnehmern in sehr guter Erinnerung. Viele Kinder konnten erfahren, dass man drei Tage lang auch gut ohne Handys, MP3-Player und Computerspiele auskommen kann.